Alterssimulationsanzug Gesundheits- und Pflegeberufe

Alterssimulationsanzug Seminar: Fotobeispiel Gesundheits- und Pflegeberufe mit dem Alterssimulator

„Zeitreise ins Alter- für Gesundheits- und Pflegeberufe“ mit dem Alterssimulationsanzug
ist unsere spezielle Seminar- und Trainingsreihe für Berufsgruppen aus der Gesundheits-
und Pflegebranche.

Der Alterssimulationsanzug, auch Alterssimulator bzw. Altersanzug genannt, ermöglicht Mitarbeiter_innen aus den Gesundheitsberufen einen authentischen Perspektivenwechsel. Körperliche Beeinträchtigungen sowie Sinnesbeeinträchtigung können so besser nachempfunden werden.

Fachinput durch die Trainer, wie zum Beispiel der Abbau von Altersstereotypen, Wertschätzende Kommunikation und weitere Tools runden die Fortbildung ab. Kaum eine Branche profitiert mehr von einem Einsatz vom Alterssimulationsanzug.

 

Welchen Mehrwert bietet der Alterssimulationsanzug für Gesundheits- und Pflegeberufe?


Die Simulation von Alterseffekten mit dem Altersanzug bietet auf verschiedenen Ebenen Vorteile:

  • Perspektivenwechsel Alter und Behinderung: Alltagssituationen und Herausforderungen authentisch und nachhaltig erleben

  • Erhöhung von Empathie und Verständnis für das höhere Alter

  • Steigerung der eigenen Gesundheitskompetenz und Resilienz

  • Kompetenzausbau in Kombination mit zahlreichen Fachmodulen (Kommunikation, bauliche Aspekte, sowie viele weitere)

 

Welche Einsatzmöglichkeiten von Alterssimulation in Gesundheits- und Pflegeberufen gibt es?


Die Einsatzmöglichkeiten vom Altersanzug sind sehr unterschiedlich. Wir haben in den letzten Jahren Teilnehmer_innen aus nahezu allen Berufsgruppen aus dem Gesundheitssektor in unseren Fort- und Weiterbildungen mit dem Alterssimulator begrüßt. Darunter stationäre und mobile Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, Physio- und Ergotherapie sowie soziale und psychologische Einrichtungen. Unsere Seminare, Trainings und Workshops mit dem Alterssimulationsanzug können sowohl für interdisziplinäre Gruppen als auch für einzelne exklusive Fachbereiche abgehalten werden.


Sie können den Alterssimulationsanzug für folgende Settings und Zielsetzungen im Gesundheitssektor einsetzten:

  • Seminare und Trainings für Pflegeberufe
  • Spezialseminare für Gesundheitsfördernde Berufe (Physio- und Ergotherapie, Sport und Ernährungscoaching sowie Soziale- und Psychologische- Einrichtungen)
  • Exklusive Seminare für Ärzte und Führungskräfte
  • Erlebnisstation und Workshops für Fachkongresse
  • „Tag der offenen Tür“ und Feste von Pflegeeinrichtungen und Spitälern
  • Präventions- und Gesundheitsveranstaltungen
  • Bewerbung von Berufsbildern (z.B. für Pflegeberufe in Schulen und bei Berufsmessen)

 

 Wie sieht der Seminarablauf mit dem Altersanzug aus?


Der Ablauf von einem Seminar mit dem Alterssimulator richtet sich nach dem gewünschten Setting.
In der Regel liegt die Dauer der Seminare bei 0,5 bis 2,0 Tagen und werden Inhouse abgehalten.
Die Gruppengröße liegt in der Regel bei 8-12 Personen.
Das Seminarkonzept „Zeitreise ins Alter“ ist modular aufgebaut und besteht aus verschiedenen Theorieblöcken und Praxismodulen zur Selbsterfahrung bzw. Perspektivenwechsel u.a. mit dem Alterssimulationsanzug.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht von einigen Inhalten für die Seminarreihe für Gesundheits- und Pflegeberufe:

  • Selbsterfahrung und Perspektivenwechsel Alter und Behinderung mit dem Alterssimulationsanzug, Rollstühle, etc.

    Einschränkung der Bewegung (Mobilität)
    beispielsweise Gelenkversteifung (Knie, Ellenbogen, Finger), Kraftverlust, Einschränkung des Greifvermögens, Einschränkung des Koordinationsvermögens sowie mentale Belastung

    Einschränkung des Hörens
    beispielsweise Hochton-Schwerhörigkeit,

    Einschränkung des Sehens
    beispielsweise Einengung des Gesichtsfeldes, Trübung der Linse, Einschränkung in der Orientierung, Katarakt (Grauer Star), Glaukom (Grüner Star)

  • Aspekte des individuellen Gesundheitsmanagements

  • Erhöhung der Achtsamkeit für die eigenen Bedürfnisse (Gesundheitsförderung, persönliches Gesundheitsmanagement) und Steigerung der Resilienz 

  • Barrierefreiheit als Sturz- und Fallprävention für PatientInnen

  • Wertschätzender Umgang mit Alter und Behinderung in den Gesundheitsberufen (Kommunikations-Tools)

  • Auf Wunsch weitere spezifische Themen in Absprache

 

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